Auf dieser Seite finden Sie eine Auswahl meiner Fachbeiträge, in denen ich klinische Erfahrungen, Fallberichte und neue Ansätze aus der Applied Kinesiology mit ganzheitlichen und neurophysiologischen Betrachtungen verbinde. Die Publikationen richten sich an Fachkolleginnen und ‑kollegen, Ärztinnen und Therapeuten, aber auch an interessierte Patientinnen und Patienten, die tiefer verstehen möchten, wie Applied Kinesiology in der Praxis angewendet wird.
Fachartikel im Journal of Applied Kinesiology
In meinen Artikeln im Journal of Applied Kinesiology liegt der Fokus unter anderem auf:
• der Verbindung von muskulären Dysbalancen mit neurophysiologischen Prozessen
• der Rolle von Stress, Regulation und Selbstregulation im Körpersystem
• der praktischen Umsetzung kinesiologischer Testungen in der täglichen Arbeit mit Patientinnen und Patienten
• Fallbeispielen, in denen komplexe Beschwerdebilder über Applied Kinesiology besser verstanden und begleitet werden konnten
Jede Publikation spiegelt meine Haltung wider, den Körper als vernetztes System zu sehen – und Symptome nicht isoliert, sondern im Gesamtzusammenhang zu betrachten.
Lunter, S. (2024) Möglichkeiten der AK bei der Begleitung von zahnärztlichen Therapien (Fallbeispiel)
Zusammenfassung
In diesem Beitrag wird an einem Fallbeispiel dargestellt, wie unter Anwendung von Applied Kinesiology die Ursache-Wirkbeziehungen einer chronischen Entzündung in der Mundhöhle und deren Auswirkungen diagnostiziert und behandelt werden können. Die hier vorliegende Fallstudie beschreibt einerseits den Krankheits- und Behandlungsverlauf einer Patientin, die sich mit entsprechenden Problemstellungen vorstellt. Dies sind wurzelbehandelte Zähne, FDOK (fettig degenerative Osteolyse im Kiefer), mehrere zahnärztliche Operationen, ungünstige Materialkombinationen sowie Materialunverträglichkeiten. Andererseits wird die Relevanz einer koordinierten Zusammenarbeit von Zahnärzten und AK Therapeuten im Behandlungsverlauf verdeutlicht.
Lunter, S. (2024) Diagnostik von potenziellen Impfnebenwirkungen der Covid-19-Impfung mit Hilfe der Applied Kinesiology
Zusammenfassung
In diesem Beitrag wird eine Untersuchung an 45 Personen beschrieben, die unspezifische Beschwerden wie Kopfschmerzen, Herzrasen, Atemnot und chronische Erschöpfung nach COVID‑19‑Impfungen angeben. Ziel war zu prüfen, ob diese subjektiven Symptome mit den diagnostischen Methoden der Applied Kinesiology abbildbar und in einen nachvollziehbaren Zusammenhang mit der Impfung zu bringen sind. Dabei wurden mithilfe manueller Muskeltests funktionelle Fehlfunktionen erfasst, die gemäß der Zuordnung von Muskeln zu Organsystemen nach Goodheart als Hinweis auf Störungen in bestimmten Bereichen des Organismus interpretiert werden. Es zeigte sich, dass Muskeldysfunktionen mit der Impfregion als „Störfeld“ bzw. Injuryregion in Verbindung gebracht werden konnten, wenn diese diagnostisch aktiv war. Für die Patienten bedeutet dies, dass ihre Symptome ein objektivierbares Korrelat erhalten und ernst genommen werden; für Behandler ergeben sich Ansatzpunkte für weiterführende Laboruntersuchungen (u.a. Immunologie, Mitochondrienfunktion) sowie für eine Behandlung möglicher Impffolgen, etwa über eine erweiterte Injury‑Recall‑Technik.